5 Fragen an...

Autorin und Literaturwissenschaftlerin Berit Glanz

Zum Roman:

Im Februar haben wir in Frau Pastells Buchclub den Debütroman „Pixeltänzer“ von Berit Glanz gelesen. Im Roman begibt sich eine junge Frau namens Beta, die in einem Start-up arbeitet, auf eine Spurensuche in die Vergangenheit. Sie versucht etwas über das Künstlerpaar Walter und Lavinia herauszufinden, das um 1930 im Lübben gelebt hat und kunstvolle Maskentänze in abstrakten futuristischen Kostümen aufgeführt hat. Der Roman zeigt, wie man sich auf digitalem Wege, durch Recherchen, Fotos und Blogeinträgen, der Vergangenheit annähert. Eine innovative Mischung aus Erinnern, Vergessen und Neuannäherung in der aktuellen Zeit.

Zu Berit Glanz:

Berit Glanz ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin, studierte Theaterwissenschaft und Skandinavistik und arbeitet am Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen in Greifswald. Sie interessiert sich besonders für den Medienwandel und den Einfluss der Digitalisierung auf die Literatur, was sich auch in ihrem Debütroman „Pixeltänzer“ wiederfindet.

Einen großen Dank an Berit Glanz für die Beantwortung unserer Fragen im Buchclub!

Los gehts mit dem Fünf-Fragen-Interview:

1. Wie kommt eine Literaturwissenschaftlerin zur Programmiersprache?

Ganz am Anfang wollte ich einfach eine kleine Website programmieren und dann ging es von da an immer weiter. Es gibt ja online wahnsinnig viele Ressourcen mit denen man von Programmiersprache bis zu Waschmaschine reparieren alles mögliche ausprobieren und lernen kann.

2. Was hat dich dazu gebracht über die beiden historischen Personen Lavinia Schulz und Walter Holdt zu schreiben?

Ich bin tatsächlich ganz am Anfang irgendwo online – ich erinnere das nicht mehr so genau – auf Bilder der Ganzkörpermasken gestoßen und habe von da immer weiter recherchiert.

3. Konntest du etwas über den weiteren Lebensweg des Sohns von Lavinia und Walter herausfinden?

In einer Doktorarbeit (der einzigen, die es gibt) zum Werk von Lavinia und Walter wird er erwähnt und hat auch private Briefe der Forschung zur Verfügung gestellt. Mehr weiß ich leider nicht.

4. Wer ist Ernir (Widmung)?

Ernir ist mein Mann. Ich habe ja drei Kinder, das bedeutet ohne einen super engagierten Partner hätte ich das Buch nie schreiben können.

5. Woran arbeitest du als nächstes? Wird es noch einen Roman oder etwas anderes Literarisches von dir geben?

Ich arbeite an einem zweiten Roman, der im nächsten Jahr erscheinen wird. Es geht um Automaten, Online- und Offline-Freundschaft und es wird glaube ich recht spannend.

Vielen Dank, liebe Miriam, für die Beantwortung unserer Fragen und vielen Dank an die Mitglieder im Buchclub für eure interessanten Fragen!

Ein Kommentar

  • Mikka

    Hallo,

    „Pixeltänzer“ will ich eigentlich schon länger lesen, aber wie das halt immer so ist mit den Leseplänen… Aber dieses kleine Interview erinnert mich daran, es auf der Wunschliste mal etwas höher zu schubsen!

    LG,
    Mikka

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